Internatsleben

GG-Internat sagt der Jugendherberge Adieu

11. Februar 2026

Sie sind wieder in ihrem Internat, nach vier Wochen im Ausweichquartier: Mit einem lachenden Auge hatten die Bewohnerinnen und Bewohner des Internats des Gabrieli-Gymnasiums Anfang Februar die Eichstätter Jugendherberge verlassen, freuten sie sich doch auf die gewohnte Umgebung und Routine in „ihren vier Wänden“. Das sprichwörtliche weinende Auge blieb aber nicht aus, wie sich jetzt erneut zeigte, als eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern gemeinsam mit Internatsleiterin Christine Lutz auf einen kurzen Besuch in die Jugendherberge zurückkehrten.

Mit einem kleinen Präsent wollte man sich für die spontane Aufnahme nach den Weihnachtsferien aufgrund eines Heizungsschadens im Internat herzlich bedanken, die die Eichstätter Jugendherbergsleitung unkompliziert und äußert kooperativ ermöglicht hatte. „Für unsere Bedürfnisse des Lebens und Lernens bot das Haus beste Voraussetzungen“, so Christine Lutz, „uns wurden neben Mehrbettzimmern für unsere Kinder und Jugendlichen auch ein Studiersaal sowie ein Dienstzimmer zur Verfügung gestellt – fast wie im Internat.“

Und eben diese gemeinsame Unterbringung zu zweit oder zu dritt in einem Raum war es, die beim Abschied von der Jugendherberge immer wieder als positiv hervorgehoben wurde. „Es hat unsere Gemeinschaft gestärkt, wir sind näher zusammengerückt“, berichtet eine Internatsschülerin. Aus diesem Gefühl der Sehnsucht nach ihrem „Zuhause für einen Monat“ - nach den heimeligen Zimmern mit den Bullaugen im zweiten Stock der Jugendherberge und dem gemütlichen Speisesaal im Erdgeschoss – entstand die spontane Idee, am diesjährigen Offenen Internatswochenende nicht in die Ferne zu reisen, sondern die nähere Umgebung zu erkunden – untergebracht in den Zimmern der Eichstätter Jugendherberge.

Die Internatsschülerinnen und -schüler überreichten Süßes vom Gabrieli-Gymnasium, u. a. ein Glas Honig aus der Schulimkerei.

In einer gemütlichen Runde saß man noch einmal im Speisesaal der Jugendherberge zusammen.