Geschichte des Gabrieli-Internats
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1835 |
Das
säkularisierte Kloster wird "Königliches Schullehrer-Seminar".
Gottfried Lacense wird erster Inspektor des Seminars. Am 5. Dezember
beginnt der Unterricht. Ein Mann - Gottfried Lacense - trug fast allein
die gesamte Last des Aufbaus der neuen Institution. So unterrichtete
er neben Lesen, Schreiben, Rechnen, Religion, Zeichnen, Schuldisziplin
(= Erziehungslehre), Geometrie, Naturkunde, Technologie auch Gartenkunde,
Obst- und Bienenzucht sowie Gerichtsschreiberei. Daneben war er verantwortlich
für die Küche und das Internat und musste als Schulvorstand
den Schriftwechsel mit der Regierung führen. Für Musik,
Schönschreiben, Geographie und Geschichte waren nur drei weitere
Lehrer tätig. |
| 1838
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Unterbringung
von etwa 60 Lehreraspiranten - 20 aus Mittelfranken und 40 aus der
Oberpfalz |
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1848 |
Raymund Schlecht wird Nachfolger von Lacense |
| 1867
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"Das
Internatsleben der Zöglinge soll nicht den Charakter klösterlicher
Abgeschlossenheit annehmen. Der Verkehr mit der Außenwelt ist
daher nur insoweit abzuschneiden, als derselbe schädlich wirkt,
andererseits insoweit zu gestatten, als er den Zöglingen von
Vorteil ist." |
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1874 |
"Während
der ungünstigen Jahreszeit soll jeder Zögling alle drei
Wochen ein warmes Bad erhalten." |
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